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Die Schnittstelle zwischen Glaube und Medizin

MEDKong'10 — Thema

LEBENS-WERT-LOS — Wer hat es in der Hand?

LEBENSWERT — WERTLOS
„Nach 16 Jahren im Koma kann Eluana Englaro nun von den lebenserhaltenden Schläuchen getrennt werden. Das höchste italienische Gericht billigte die Sterbehilfe-Maßnahme für die heute 35-Jährige“ (stern.de, 13.11.2008)

Ein Schicksal unter vielen, das die Welt bewegt und zugleich viele Fragen aufwirft. An solchen Extrembeispielen wird deutlich, wie sehr man mit einer sogenannten Pauschalethik an die Grenzen eines "Richtigen Handelns" stößt. Für jeden Mediziner, der von derartigen Situationen herausgefordert wird, drängt sich hier — auch im Persönlichen — die zentrale Frage nach dem Lebenswert auf, die einem ständigen Zweifel- und Hinterfragensprozess
unterliegt. Unterschiedliche Lebenskrisen, wie Scheitern von Beziehungen, Misslingen von Karrieren und Krankheit, bringen diese Thematik immer wieder zum Vorschein.

Ab wann spricht man nun von einem lebenswerten Dasein?
Ab wann hört selbiges auf und ist als wertlos zu erklären?
In welcher Form ist es die Verantwortung des Einzelnen, für ein Leben auch gesellschaftlich einzustehen?
Eine zentrale Frage zieht sich durch die gesamte Thematik:

Wer hat es in der Hand?
Ich selbst, die Medizin, die Gesellschaft, Gott…?

Gemeinsam möchten wir in Form von Vorträgen, Seminaren und persönlichem Austausch
diesem Spannungsfeld auf den Grund gehen.


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